Suche

Weltjugendtag 2016

Straelen -> Krakau

Oh wie schön ist Panama

​Dank der netten Essenspenden unserer „Nachbarn“ konnte die Nacht mit vielen Gesprächen, Gitarre spielen und singen verbracht werden. Nach einer, für die meisten, kurzen Nacht wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang geweckt.  Bereits um 08:00 Uhr wurden wir mit Musik auf die Abschlussmesse eingestimmt. Die Italiener  kochten Kaffee für alle und verteilten diesen – quasi ein Luxusfrühstück, welches ebenfalls die noch reichlichen Reste der Essenspenden umfasste. 


Plötzlich wurde es laut in unserem Feld, die Leute jubelten und klatschten. Zunächst fuhren Sicherheitswagen vorbei und wir dachten das Jubeln wäre als Dank für den unermüdlichen Einsatz dieser gedacht, dann kam ein Kamerawagen, also „jubeln für Fernsehen“ auf einmal sah man in der Ferne ein weißes Mobil. Alle rannten zum Zaun und konnten so den Papst aus nächster Nähe betrachten!!! 
Die tolle Abschlussmesse verfolgten einige von uns über Kopfhörer auf Deutsch. Um sicher und pünktlich wieder zu unseren Gastfamilien zu kommen verliessen wir das Gelände nach der Predigt von Papst Franziskus. Ein weiterer 6 km Marsch stand an. Beim Laufen erfuhren wir wo der nächste Weltjugendtag stattfindet: PANAMA 2019 !!!! Alle waren begeistert und es wurden schon die Kosten für Flüge gecheckt und Ideen zur Finanzierung gesammelt. 


Die Rückfahrt zur Innenstadt genossen wir dann “ in vollen Zügen“. In Krakau angekommen fing es in Strömen an zu regnen, wer sich rechtzeitig ins Bushaltehäuschen retten konnte, wurde spätestens durch die Wasserfontänen der vorbeifahrenden PKW’s nass. Zurück in unseren Gastfamilien gabs für die meisten noch ein dickes Essen. 
Endlich frischgeduscht startete die Heimreise. Auf der Fahrt bemerkten wir, dass wir nicht nur Souvenirs im Gepäck hatten. Opis Kinder konnten sich nicht von ihrem LIEBLINGSOPI trennen und hatten die Haustürschlüssel eingepackt… Opi kann sich nun auf Post aus Straelen freuen 😀 nun sitzen wir im Bus kurz vor der Heimat. Die Nacht im Bus hat allen gut getan, denn die Stimmung ist schon wieder SUPER und wir entwerfen gerade die T-Shirts für Panama (nur soviel: die Tigerente hat ihre Finger im Spiel)

Thomas, Jonas

Wir spürten Barmherzigkeit

Ausgeschlafen ging es um 12 Uhr Richtung Vigilfeier. Da einige nicht mehr mit dem Bus mitfahren konnten, wurde der Rest der Gruppe von Anwohnern spontan nach Krakau gebracht. Wieder einmal ein Zeichen der polnischen Gastfreundschaft. Wir ersparten uns viele Kilometer durch eine lange, aber enge, Zugfahrt. Mit schwerem Gepäck traten wir dann den 6 Kilometer langen Marsch an. 

Aufgrund der Menschenmassen auf der Straße, die zu unserem Bereich führte, mussten wir einen drei Kilometer langen Umweg laufen. Auf diesem Weg begangen wir den größten Fehler unseres Lebens. Da wir dachten es gäbe am Platz noch Pilgerpakete, liefen wir nicht zum ersten Stand zurück.  Nach etwas Gedrängel erreichten wie den Campus Misericordiae. Während die meisten unserer Gruppe einen Platz suchten, auf dem alle zusammen schlafen konnten (was sich später als fast unmöglich herausstellte) ging der Rest voller Hoffnung auf die Suche nach den heiß ersehnten Pilgerpaketen. 

Nach der drei stündigen Feier, auf der auch der Papst eine Rede hielt, kamen die Paketesucher erfolglos zurück. Da die Paketausgabestellen auf dem Gelände nicht nur völlig überrannt waren, sondern auch bald leer. Die einzige Ausbeute waren nach 3 stündiger Suche eine Kiste Äpfel und Radieschen. Und Lebensmittel, die wir in einem nahegelegenen Supermarkt gekauft haben.  

Die Enttäuschung der Gruppe war groß. Als wir dann ein paar Nonnen und einen polnischen Priester nach etwas zu essen fragten, motovierte dieser sofort seine ganze Gruppe mit uns ihr Essen zu teilen. So konnten wir die große Barmherzigkeit auf dem Weltjugendtag spüren.


Im Endeffekt endete der Tag nicht so schlimm, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Nun lassen wie den Abend mit Musik, Kerzenschein und vielen barmherzigen Menschen ausklingen.
Toni, Becci und Sophie

​Ein Tag zum Genießen…!

Gegen acht Uhr trudelten alle, in Partnerlook (WJT-Shirts), an der Bushaltestelle ein. Wir alle wirkten etwas verschlafen, trotzdem freuten wir uns auf den letzten Tag in der Krakauer Innenstadt. Um 09:00 Uhr fand unsere Katechese des Bistums Münsters statt; heute hielt der Weihbischof von Osnabrück zuerst die Katechese und dann die Messe. Wir, die Straelener, hatten die Ehre bei den Aktionen zu helfen und die Messe zu dienen zum Thema:“Wie wir selber Werkzeuge der Barmherzigkeit werden.“ 

Im Anschluss an die Messe, versammelten sich alle Teilnehmer im Hinterhof der kirche zum gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Austausch. Einige musikalisch Begabte schnappten sich Instrumente der Band und gaben einige Lieder zum Besten. Andere wiederum genossen die Sonne bei angenehmen Temperaturen. 

Nach kurzer Absprache mit allen liefen wir gemeinsam Richtung Bahnhof,wo wir ab da unsere Freizeit selber gestalten durften und in Kleingruppen die Stadt Krakau mal wieder unsicher machten. Als runden Abschluss für die Woche, plünderten wir die Reisekasse und gingen gemeinsam Pizza essen.


Von dort aus machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt, wo es mehrere Konzerte oder Filmvorführungen gab und wir nochmal den Abend zur freien Verfügung hatten. Manche fuhren aber dann auch schon früher zurück zu der Gastfamilie.
Nun freuen wir uns auf das Schlafen unter freiem Himmel und die Abschlussmesse mit Papst Franziskus
Gina,Johanna,Tabea,Vera

Feucht-fröhliche Papstankunft

​Heute morgen hatten wir das Vergnügen ausschlafen zu dürfen und machten uns gegen 10 Uhr auf den Weg zu unserer Bushaltestelle, wo wir auf dem Rasen unseren Morgenimpuls feierten.

In Krakau angekommen gingen wir zur Welwa Burg, wo wir nach einigen Leibesvisitationen die heilige Kathedrale besichtigten. Nach der Besichtigung stürmten wir die Fressalienbuden und einige gingen ihr an der Sicherheitskontrolle zurückgelassenes Taschenmesser holen.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Bolonia Park zur Papstankunft, die wir dort ab halb Sechs feierten.

Alle Natioen waren dort versammelt und wurden „Papa Francesco“ vorgestellt. Schlussendlich hielt der Papst noch ein Grusswort an alle Jugendlichen und diejenigen, die sich noch jung fühlten. Einige von uns lernten beim Ankommen am Bolonia Park den Deutschland-Schminkstift nur zu gut kennen, wie man im angehängten Foto sehen kann.

Alles in allem hatten wir heute trotz des ständigen Regens sehr viel Spass, Freude und konnten wieder viele neue Bekanntschaften machen.


Als wir dann auf dem Rückweg leider den geplanten Bus nicht nehmen konnten, weil dieser viel zu überfüllt war, holten wir uns kurzerhand bei KFC 54 Chickenwings um die Wartezeit auf den nächsten Bus zu überbrücken.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal für euer großes Interesse an umserem Blog bedanken. Wir konnten heute die 10.000-Aufrufe Marke knacken, und das natürlich nur durch euch!

Die Sandwich-WG
Noel, Kilian, Michael, Alex

​Viele neue Begegnungen 

Müde, aber trotzdem gut gelaunt startete der heutige Tag.  An der Bushaltestelle haben wir Leonie und  Tapiwa kennen gelernt, die gestern aus Ibbenbüren zu uns gestoßen sind. Um 9 Uhr eröffnete Bischof  Felix Genn die deutsche Katechese. Der erste Teil beinhaltete das gemeinsame Singen und die Erklärung des Bischofes  zum Thema Barmherzigkeit. Danach wurde eine lebhafte  Messe gehalten. Nach dem Gottesdienst gab es einen kleinen Empfang mit Keksen und Getränken, bei dem wir das Glück hatten, ein Foto mit dem  Bischof machen zu dürfen. Ausserdem führten Becci und Toni ein kleines Interview über die ersten Eindrücke des Tages. Daraufhin konnten wir den restlichen Tag Krakau in kleinen Gruppen erkunden. Wir tauschten Andenken aus der Heimat, aus Straelen haben wir -natürlich- die berüchtigte Straelener Couch als Anstecker mitgebracht. Heißbegehrt sind allerdings unsere selbstgemachten Armbänder in Schwarz – Rot- Gold. Und natürlich  machten wir auch viele Fotos mit Menschen aus aller Welt. Da das Wetter auch heute mal wieder gut mitgespielt hat, war die die Stimmung auf dem Marktplatz fantastisch.  


Mit guter Laune machten wir uns auf den Weg zu einem gemeinsamen Grill mit anderen WJTlern aus unserem Dorf. Mit vielen traditionellen Tänzen und Gesängen ließen wir den Abend ausklingen.
Natürlich war auch dieses mal der polnische Tanz dabei, den wir bereits bei den Tagen der Begegnung lernen konnten. Das verschaffte uns heute einen Vorteil gegenüber den anderen Nationen und führte dazu, dass wir fast eine halbe Stunde durchgetanzt haben!


Nach einer erfrischenden Dusche sitzen wir nun in unseren Zimmern, untergebracht bei Polens liebsten Opi!

Opi und seine Kinder ( das Haus des Gastvaters)
Toni, Jasmin, Sophie & Anika

Tal des Friedens: „Schöner Tag mit Hindernissen“

​Hallo ihr lieben, daheim vor dem Computer/Smartphone.

Wir, die Bodenständige WG, sind (jetzt) 4 Mädchen und 4 Jungen, die in einer Familie friedlich zusammen leben. Aufgenommen wurden wir von einer netten Gastfamilie, bestehend aus Mutter, Vater, zwei Söhnen und Oma und Opa, die daheim, wie es früher üblich war, zusammen wohnen. Nach der ersten schönen Nacht in unseren Zweier-Zimmern, machten wir uns gestärkt von einem Frühstück, bei dem nichts gefehlt hat (mit Nutella, was die „Bonzen-WG“ nicht hatte) auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort durften wir dann erst einmal 1,5 Stunden auf den Bus warten, da einige Personen zu spät zum Treffpunkt gekommen sind, sodass wir den Bus davor nicht nehmen konnten. Dann sind wir mit gröhlenden Liedern in Bahn und Bus nach Krakau gefahren und haben die Stadt erkundet.


Mit unseren Essens-Marken, mit denen wir in bestimmten Restaurants für einen bestimmten Wert Essen holen konnten, kamen wir leider nicht weit, da alle Restaurants überlaufen waren. Somit gingen wir dann mit leerem Magen und langen Gesichtern zum Eröffnungsgottesdienst. Doch plötzlich, kurz vor dem Platz, wo der Gottesdienst statt fand, waren riesige Essens-Buden aufgebaut, in denen wir ohne lange Wartezeiten Essen bekamen. Gut gesättigt haben wir dann den 1,5 stündigen Eröffnungsgottesdienst überstanden und sind dann wieder mit dem Bus und der Bahn nach Hause gefahren.

Tal des Friedens
Becci, Meret, Niklas, Henrik, Lukas, Julian

​Goodbye Strzelin and Hello Krakau

Früh am Morgen wurden wir von der Bürgermeisterin von Strzelin und unseren beiden Wegbegleitern Lucasz und Kasha mit einem Erinnerungspäkchen verabschiedet. Frisch gestärkt packten wir unsere Koffer und säuberten unser Schlafquatier. 


Wir schwangen uns in unsere edle Carosseri und ließen uns von Micha zum Restaurant „zur goldenen Möve“ schufieren. Nachdem uns dort unser Menü gemundet hat setzten wir unsere Reise fort. Nur 10 km von Krakau entfernt empfingen uns Volunteers, die uns mit den Pilgerpaketen und Ausweisen ausstatteten. Zuvor hielten wir in der Nähe einer Art Villa, bei denen allen die Traumvorstellung kam, dort wohnen zu können. Jackpot für uns! Trotz anfänglichen Schwierigkeiten bei der Aufteilung sind alle nun zufrieden und erleichtert in ihren Gastfamilien angekommen. Zudem herrscht ein harmonisches Zusammenspiel (Fußball spielen) in der Nachbarschaft in der alle untergebracht sind. Wir wurden sofort mit leckeren Speisen versorgt und genießen die herzliche Gastfreundschaft. Kurz nach der Ankunft spielten wir schon mit unseren beiden Gastbrüdern (11 & 14 Jahre) und 4 von unseren Jungs Fußball. 

Unsere kleine Gastschwester (3 Jahre) springt mit ihrer kleinen Babykatze fröhlich umher. 
Nun liegen wir glücklich und zufrieden in unserem Bett und schreiben diesen Eintrag. Mit Vorfreude auf den morgigen Tag lassen wir diesen Abend ausklingen. 

Dobranoc eure Bonzen-WG. 
Dana, Franka, Isa, Anne, Sophia & Ines

​Sonntag bedeutet Ruhetag, bei uns nicht!

Nach unserer nicht gerade leisen Nacht (Dank Jonas Schnarchkonzerten) haben wir uns schon sehr früh auf den Weg zu einer polnischen Messe gemacht. Der Pastor der Gemeinde hat uns sehr freundlich empfangen und wir durften die Messe ein wenig mitgestalten. Jonas und Charles als Priester und wir stellten den polnischen Kirchenbesuchern ein typisch deutsches Kirchenlied vor. Auch wenn wir den Großteil der Messe nicht verstehen konnten,  erfuhren wir jedoch am Schluss, dass mehrmals für uns und alle WJT’ler gebetet wurde, was uns sehr gerührt hat. Im Anschluss zeigte uns der Priester noch die Kirche und den dazugehörigen Garten/Kirchplatz. 
Frisch gesegnet ging es für uns weiter in ein Kloster. Dort erhielten wir eine Führung auf polnisch, die uns jedoch auf englisch übersetzt wurde. Thomas lernte seine neue große Liebe kennen…. den Esel.  (Vannessa du wirst wohl zurück stecken müssen;) ) 

Danach machten wir uns auf den Weg zu unserem „lieblings“ Restaurant Sezam. Gesättigt und gestärkt empfingen wir Michael am Bahnhof und begrüßten ihn mit einem nachträglichen Geburtstagsständchen. Mit Sack und Pack stürmten wir das Schwimmbad und macht die Becken für 1 1/2 Stunden unsicher. 

Nach unserer mehr oder weniger sportlichen Betätigung fuhren wir gemeinsam mit unseren neugewonnenen polnischen Freunden zu unserer Unterkunft. Nun sitzen wir alle gemeinsam um ein Lagerfeuer und schließen den Abend mit Stockwürstchen und Gitarrenmusik ab. 

Voller Freude fahren wir morgen mit dem Bus endlich nach Krakau und werden die Gemeinschaft mit Jugendlichen aus aller Welt erleben. 

Franka, Ines

Straelener stürmen Breslau 

Nach dem frühen Frühstück fuhren wir nach Breslau. Auf diesem Weg wurde wir von zwei netten jungen Polen begleitet. Der ehemalige Biolehrer Jozèf, unser Stadtführer, zeigte uns mit hoher Motivation die schöne Stadt.Als die Stadtführung dann leider zu Ende ging, machte sich ein großer Teil der Truppe relativ zügig auf zu McDonalds. Die Betreuer entschlossen sich, uns Jugendliche von der Leine zu lassen.Während wir die Freiheit genossen, machten wir viele nette Bekanntschaften mit Jugendlichen aus aller Welt. Mit diesen haben wir viel gesungen, gelacht und getanzt. Außerdem wurden die Läden aus Breslau unsicher gemacht. 


Daraufhin machten wir uns zurück auf den Weg in den Vorort von Strzelin. Am Abend entdecken wir beim Fußball Spielen, mit einigen polnischen Jungs, das geheime Fußballtalent von Thomas, Franka, Jonas und Charles. Der dritte Tag neigt sich dem Ende und voller Vorfreude auf Morgen, bereiten wir uns auf den Kampf mit den Mücken vor. 
Becci, Toni, Franka, Sophia, Anne, Jasmin, Thomas

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑